Pizhichil
Pizhichil Kerala Therapie

Pizhichil

Die Verschmelzung der Elemente

Eine weitere sehr verbreitete und oft angewendete Behandlung ist die sogenannte Pizhichil oder Thaila Dhara. „Pizhichil“ ist aus dem südindischen Malayalam aus Kerala abgeleitet und bedeutet „Kneifen“ oder „Pressen“. Prinzipiell ist die Pizhichil eine Verschmelzung zweier elementarer Ayurveda-Anwendungen:

• Snehana (Ölung)

• Swedana (Schweißtreibende Anwendungen)

Die Anwendung ist ebenso wie die Sidodhara einer der elementaren Bestandteil der Panchakarma Behandlung. Beim Pizhichil oder auch Thaila Dhara (strömen) steht der Strom (lau)warmer, auf den Empfänger abgestimmter Kräuterölen und die synchrone sanfte Massage im Fokus. Dabei wird ein Tuch oder Schwamm in regelmäßigen Abständen in um den Körper des Empfängers aufgereihte, kleine Schälchen getaucht um die essentiellen medizinischen Öle aufzunehmen.

Der Ablauf der Anwendung

Diese Behandlung startet im Kopfbereich und arbeitet sich innerhalb einer Stunde zu den Füssen. Grundsätzlich ist diese traditionelle Ayurveda Massage von mehreren Therapeuten auszuführen. Mindestens zwei, jedoch bis zu vier Therapeuten können diese Ganzkörpermassagen gleichzeitig durchführen. In 7 verschiedenen Grundpositionen wird der Empfänger mit dem Öl einmassiert und spezielle Marmas (Energiezentren des Körpers) auf ganz direkte Weise angesprochen.

Das Öl wird oftmals aus dem vollgesogenen Tuch auf den Körper des Empfängers gewrungen. Dieser ausgelöste Ölfluss wirkt beruhigend auf Nerven und Geist, während die Informationen der im Öl enthaltenen Kräuter durch die sanfte Ölmassage aufgenommen werden können. Die Inhaltsstoffe des Ayurveda-Öls wirken haut-verjüngend und dringen während der Massage in die obersten Zellschichten ein. Auf Zellebene können die Essenzen die energetischen Zentren unseres Körpers stimulieren und nutzbare Energien freisetzen.

Wirkung auf den Körper

Pizhichil zeichnet sich besonders durch die auf die Haut revitalisierend und verjüngend wirkenden Eigenschaften aus und hat darüberhinaus noch folgende Wirkungen:

• Verbesserte Durchblutung durch die aktive Anregung des Bkutkreislaufes. Hervorgerufen wird dies vor allem durch die Inhaltsstoffe des jeweiligen Kräuteröls, die Wärmewallung während der Massage, die physische Einwirkung durch den Therapeuten und die Stimulation bestimmter Marmas.

• Entgiftung durch starkes Schwitzen während den „Hitzebehandlungen“

• Stressreduktion durch gesteigerte Wahrnehmung und Regeneration belasteter Nervenbahnen

Pizhichil ist grundsätzlich zu empfehlen bei:

• Empfängern mit einem hohen Dosha-Anteil oder aber einem Ungleichgewicht zu Gunsten der Vata.
• Muskelkater oder Schmerzen in den Muskeln
• Rheuma oder rheuma-ähnlichen Beschwerden
• Osteoathritis

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